Kündigungsschutz (Kündigungsschutzklage, Beteiligung des Betriebsrats/des Integrationsamtes/des Gewerbeaufsichtsamtes etc., Abfindung, Vergleich vor dem Arbeitsgericht, Sonderkündigungsschutz)

Der Kündigungsschutz ist sicherlich der entscheidende Aspekt im Individualarbeitsrecht. Die Arbeitgeber fragen sich, was sie bei einer Kündigung beachten müssen, um nicht die Wirksamkeit der Kündigung zu riskieren. Die Arbeitnehmer fragen sich, was sie für Rechte gegen eine Kündigung ins Feld führen können. Der Kündigungsschutz wird durch Einreichung der Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers vor den Arbeitsgerichten gesucht. Das Gericht überprüft dann die Wirksamkeit der Kündigung. Wenn der Arbeitnehmer richtig vorträgt, wird die Kündigung dann v.a. auf

  • die Beteiligung des Betriebsrates/Integrationsamtes/Gewerbeaufsichtsamtes
  • Fehler bei der Kündigungserklärung
  • Fehler bei der Kündigungsabgabe
  • die Sozialwidrigkeit
  • die Fristgemäßheit
  • die formellen Anforderungen
  • den Sonderkündigungsschutz (Schwerbehinderte/Mutterschutz/Betriebsratsmitglieder etc.)

hin überprüft.

Je nachdem, was vor Gericht vorgetragen wird und ob die Parteien einigungsbereit sind, endet das Verfahren dann mit einem

  • Vergleich (meistens mit einer Abfindung und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses)
  • oder mit einem Urteil (in dem dann die Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Kündigung ausgesprochen wird – eine Abfindung gibt es dann in der Regel nicht).

Gerne berate ich auch Sie in Ihrer Frage zum Kündigungsschutz, zur Wirksamkeit einer Kündigung und vertrete Sie gern im Prozess vor den Arbeitsgerichten.