Krankheit

Entgeltfortzahlung, Krankengeld, Kündigung im Krankheitsfall, betriebliches Eingliederungsmanagement

Krank zu sein oder zu werden, ist schon an sich sehr unangenehm. Treten im Arbeitsverhältnis langwierige Krankheiten oder häufige Kurzerkrankungen auf, kommt es oft zu Störungen im Betriebsablauf und der Arbeitgeber muss überdenken, wie die Aufgaben des „Kranken“ künftig wahrgenommen werden können. Der kranke Arbeitnehmer hingegen will in erster Linie genesen und hat Sorge um seinen Lohnanspruch sowie seinen Arbeitsplatz, im Ergebnis also um seine Existenz. Einen gewissen rechtlichen Rahmen gibt das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG). Das EFZG regelt jedoch längst nicht alle Fragen im Zusammenhang mit der Krankheit. Bei der Beratung ist eine Vielzahl an Gesetzen und die umfassende Rechtsprechung zu beachten.

In der Beratungspraxis sind daher häufig folgende Fragen anzutreffen:

  • Wie lange ist Entgeltfortzahlung (häufig auch Lohnfortzahlung genannt) zu zahlen?
  • Ab wann hat der Arbeitnehmer überhaupt Anspruch auf Entgeltfortzahlung?
  • Hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn er mehrmals im Jahr an verschiedenen Krankheiten erkrankt?
  • Was passiert, wenn die Entgeltfortzahlung ausgelaufen ist?
  • Was ist Krankengeld?
  • Wie lange kann der Arbeitnehmer Krankengeld verlangen?
  • Wie muss der Arbeitnehmer seine Krankheit nachweisen? Bis wann muss er sich wie bei wem melden?
  • Was kann der Arbeitgeber tun, wenn der Arbeitnehmer gegen seine Meldepflicht und/oder Nachweispflicht verstößt?
  • Kann ein kranker Arbeitnehmer gekündigt werden?
  • Muss der Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement (bEM) mit dem Arbeitnehmer durchführen?
  • Darf der Arbeitnehmer bei Krankheit einkaufen bzw. „sich draußen bewegen“?

Gerne berate ich auch Sie in Ihrer Frage zur Krankheit und Entgeltfortzahlung.